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  Stalking
 

Jeder kann Opfer werden

Anders als angenommen, betrifft Stalking nicht nur Stars, sondern auch Menschen wie dich und mich. Das Wort Stalking wird von dem englischen Verb „to stalk“ abgeleitet und wird mit „Verfolgen“ oder „Psychoterror“ übersetzt. Täter können ehemalige Partner, abgewiesene Verehrer, Arbeitskollegen oder auch Nachbarn sein. Stars werden meist von fanatischen Fans verfolgt. Alle Täter haben gemein, dass sie von einem massiven Realitätsverlust gekennzeichnet sind. Sie empfinden weder ihre Wahrnehmung noch ihr Verhalten als problematisch. Die Opfer versuchen ein Zusammentreffen zu vermeiden, verspüren Angst und Hilflosigkeit, reagieren körperlich und seelisch heftig auf die Attacken, die sich über einen langen Zeitraum anhäufen und das Ganze somit erst richtig schlimm machen. Wie soll ich mich als Opfer verhalten? Eine Faustregel gibt es nicht, doch solltet ihr euch Hilfe von außen holen! Sprecht mit Freunden, damit sie euch beschützen. Vertraut euch euren Eltern an, sprecht mit Lehrern. Wenn nichts hilft, bleibt immer noch der Gang zur Polizei. Stalkingbeauftragte der Jugendkripo kommen in die Schule und werden dir auf alle Fälle helfen. Wenn es ganz hart kommt, ist es auch möglich eine zivilrechtliche Schutzanordnung zu erwirken. So ist der beste Tipp bei Stalking: Holt euch Hilfe, auch wenn es schwer fällt!

 

 

Stalkinghandlungen:

  • Telefonanrufe

  • Emails/Briefe

  • Penetranter Aufenthalt in der Nähe/beobachten/anstarren

  • Verfolgen, nachlaufen, hinterher fahren

  • Kontaktaufnahme über dritte

  • Unerwünschtes Zusenden von Geschenken

  • Nachrichten hinterlassen

  • Erkunden der Tagesabläufe

  • Zerstören von Eigentum

 

© Nina B.

 

Die gedruckte Version:


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