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Geschafft

 

Rechtzeitig vor Weihnachten kam Olga Krouks Debütroman „Staub zu Staub“ auf den deutschen Buchmarkt. Die Autorin ist 26 Jahre alt, wurde in Moskau geboren und lebt nun in Hamburg, wo sie Informatik studiert und Bücher schreibt. Dem Blaumacher beantwortet sie einige Fragen.

 

Wie lange hast du an dem Roman gearbeitet?

 

Konzipiert, geschrieben und überarbeitet habe ich den Roman etwa neun Monate, nachdem das Exposé und die Leseprobe vom Verlag angenommen wurden. Die Idee ist mir aber schon vor fünf Jahren gekommen. Nur musste ich zuerst schreiben lernen, die Idee reifen lassen und erwachsen werden.

 

Welche Höhen und Tiefen gibt es?

 

Ich musste feststellen, dass ich ein Problem mit meinen Anfängen habe. Vielleicht, weil ich meinen Protagonisten noch nicht so nah war. So habe ich für ein Kapitel am Anfang einen Monat gebraucht. Nach dem Bergfest ging alles rasch. Die Kapitel entstanden im Takt von drei bis vier Tagen. Kleine Motivatisonshänger hatte ich auch, aber dann habe ich immer wieder meine Lieblingsszenen durchgelesen und mir gedacht: Für soetwas Schönes musst du bis zum Ende durchhalten.

 

Welches Gefühl war es, als du deinen ersten Roman in gedruckter Form in den Händen gehalten hast?

 

Freude, ich hab´s geschafft, es ist real und ein wenig Angst. was werden die Leser sagen. Was, wenn es noch Fehler gibt. Vielleicht hätte ich alles noch besser machen können? Ich habe mir dann mein Buch geschnappt und mein Buch gelesen.

 

Gibt es eine Kernaussage in deinem Roman?

 

Mit meinen Texten versuche ich die Leser zum Nachdenken zu bewegen und hoffe, dass die Aussagen sie auch nach dem letzten Satz noch beschäftigen werden. Und vielleicht wird jeder etwas eigenes für sich mitnehmen können. Die Aussage, die mich bewegt hat, ist: Es gibt keine richtigen Entscheidungen, denn die Wahrheit ist relativ. „Staub zu Staub“ ist ein Roman über menschliche Fehler, ominöse Glaubensgemeinschaften, eine ungewöhnliche Liebe und den Kampf um die Zukunft.

 

Worauf hast du beim Schreiben am meisten geachtet?

 

Bei den Liebesszenen nicht kitschig zu werden, keine abgedroschene Vergleiche oder Floskeln zu benutzen. Ansonsten war es mir wichtig den Leser zu unterhalten, ihn zum Träumen und Mitfühlen zu bringen.

 

Welche Schauspieler würdest du wählen, wenn der Roman verfilmt werden würde?

 

Ich habe eine ganz eigene Vorstellung von meinen Figuren. Vermutlich wird jeder Leser die Figuren etwas anders sehen. Aber am besten würde Katie Holmes für Mirjam und Orlando Bloom für Maximilian Helmgren passen. Es bleibt nur abzuwarten, wann das Buch in Hollywood verfilmt wird. Bis dahin lasst und das Kopfkino genießen (lacht).

 

Können wir uns auf Lesungen, Hörbücher etc. freuen?

 

Voraussichtlich werde ich im März auf der Leipziger Buchmesse (Fantasy-Insel) aus meinem Roman lesen. Auch andere Lesungen sind in Vorbereitung. Dabei möchte ich Veranstaltungen anbieten, die von Bildern, Trailer und Musik begleitet werden. In Planung ist eine Musik-CD zum Buch.

 

Hast du schon ein neues Projekt , das du in Angriff nimmst?

 

Mein nächster Roman trägt den Arbeitstitel „Requiem für Schmetterlinge“ und wird noch in diesem Jahr erscheinen. Es geht dabei um einen Sekten-Thriller, in dem einiges auf wahren Begebenheiten beruht.

 

www.olgakrouk.de

 

© Interview Nina B.

Buch-Tipp:

 

Mirjam und die Mörder

Mirjam, eine junge Frau, trifft auf den berühmten Geigenspieler Maximilian, nachdem sie Zeugin eines Mordes an einem verwirrt scheinenden Pater geworden ist und nun selbst in Lebensgefahr schwebt. Sie wird in eine unglaubliche Geschichte gezogen, die Fragen zu Liebe, Religion, Geschichte und Wissenschaft aufwirft.

Gemeinsam machen sich die beiden Protagonisten  auf die Suche nach Maximilians Vergangenheit, der in Kindertagen sein Gedächtnis verlor, unf stoßen auf eine phantastische Wahrheit. Menschen stehen von den Toten auf, Jesus soll auf die Erde zurückgekehrt sein, steht die Apokalypse kurz bevor? Sowohl religiöse als auch wissenschaftlich orientierte Menschen kommen voll auf ihre Kosten. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen in dem Roman, die dem Leser verbieten, das Buch aus der Hand zu legen. „Staub zu Staub“ ist ein fesselnder Roman, der Spannung bietet und einem die Möglichkeit gibt, sich mit den Protagonisten zu identifzieren.

 

© Nina B.

 

Olga Krouk: Staub zu Staub

Sieben Velag

248 Seiten

16,90 Euro

ISBN: 978-3-940235-14-5

 

 
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