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  China
 

Internationale Deutsche Schule Wuxi

Seit dem 3. September ist die internationale Deutsche Schule Wuxi in China offiziell eröffnet und soll den Kindern deutscher "Expats" (Arbeitende in China) den Einstieg in die chinesische Kultur vereinfachen und chinesischen Kindern die Möglichkeit bieten mit der europäischen Kultur und der deutschen Sprache in Kontakt zu kommen. Peter Balint, Lehrer ansonsten am Stein-Gymnasiums, ist seit diesem Jahr Gründungsschulleiter an dieser deutschen Schule in China, die Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe 1 und gymnasiale Oberstufe verbindet. Dort hat er die pädagogische Aufbauarbeit geleistet.  Die Schule ist neben der in Shanghai und Peking die 3. Einrichtung dieser Art in China.

Von Eltern und Schülern wurde die Schule gut aufgenommen, die offiziellen chinesischen Stellen waren davon angetan, dass der Schulträger bei dieser zunächst noch kleinen Schule überhaupt einen Schulleiter hat gewinnen können“, erzählt Herr Balint zufrieden, denn in der Aufbauphase gibt es gerade einmal 10 Schüler.

Schon im Kindergarten werden die Kinder durch qualifizierte Muttersprachler spielerisch an die chinesische, englische und deutsche Sprache herangeführt, welche dann während der Grundschulzeit noch weiter vertieft werden. Ab der zweiten Klasse werden Musik, Sachkunde und Kunst auf Englisch unterrichtet, um später den bilingualen Unterricht in der weiterführenden Schule vorzubereiten. Alle Lehrer müssen aus diesem Grund über eine weitere Fremdsprache verfügen. Nur so können sie die Ziele der Schule angemessen vertreten und die Inhalte des Lehrplans umsetzen: problemlose Übergänge zwischen den Schulen und Ländern und konsequente Bilingualität vom Kindergarten an!

Es wird mit Wochenplänen gearbeitet, die individuell für jedes Kind erstellt werden; die Kinder helfen sich gegenseitig und lernen voneinander, der Unterricht wird im Ganztagsbetrieb abwechslungsreich und kreativ gestaltet. Auch der Kontakt unter den Eltern wird gefördert. So werden sich diese beispielsweise im noch zu gründenden Kulturzentrum treffen können.

Zahlreiche Elternabende, Elterngespräche und Planungen von Festen oder Wandertagen garantieren, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule entsteht.

„Wir stehen im Wettbewerb mit vielen anderen internationalen Schulen, die im Wesentlichen Englisch orientiert sind, werden also beobachtet, wie gut wir arbeiten. - Nur der kann überleben, der ein interessantes Angebot macht“, begründet Herr Balint die Vielseitigkeit der Bildundsstätte.

250 Kindern soll es später einmal möglich sein, diese europäische Schule in Asien zu besuchen.

 


 
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