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  Aida
 

Aida in Westfalen

Italienischer Gesang mit deutschen Untertiteln? Mag sich vielleicht seltsam anhören, doch ist es ein lohnenswertes Erlebnis. Im Moment wird an den städtischen Bühnen Münster Giuseppe Verdis Oper „Aida“ aufgeführt und zieht die Menschenmassen an. Mit vielschichtigem Gesang erzählen die Künstler die Tragödie der äthiopischen Prinzessin Aida und deren von den Ägyptern besiegtem Volk. Radames, der Heerführer der Ägypter begehrt Aida ohne ihre wahre Herkunft zu kennen und zieht so die Eifersucht der ägyptischen Prinzessin Amneris auf sich, die ihrerseits ihr Herz an den ruhmreichen Heerführer verschenkt hat. Als Radames nach der entscheidenden Schlacht den äthiopischen König, Aidas Vater, nach Ägypten führt, nimmt die Tragödie ihren Lauf, indem sich die Ereignisse überschlagen und Radames schließlich des Verrats beschuldigt und für diesen verurteilt wird. Zwischen den insgesamt vier Akten werden regelmäßig geschichtliche Fakten eingefügt, die für das Stück relevant sind. Man erfährt unter anderem, dass „Aida“ 1871 für die Oper in Kairo geschrieben wurde. Außerdem versucht Münsters Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura den Gedankengang Verdis in das Stück einzufügen. Abwechslungsreiche Bühnenbilder sorgen sowohl für Erstaunen, als auch für Heiterkeit. Dank der Untertitel kann man alles verstehen, ohne das Geschehen auf der Bühne zu verpassen. Sicherlich wird die Oper „Aida“, die am 6. Oktober in Münster ihre Premiere feierte, in den nächsten Tagen noch viele Menschen begeistern.

 
copyright Nina B.




 
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